Statement der JuLis Neuss

Neuss ist eine weltoffene Stadt, für die Scharia ist hier kein Platz!

Wir sind entsetzt über die aktuellen Berichte:
An der Gesamtschule Nordstadt sollen sich vier Schüler für die Scharia ausgesprochen und massiven Druck auf ihre Mitschüler ausgeübt haben.

Das es an deutschen Schulen immer wieder zu Vorfällen kommt, bei denen radikale muslimische Schüler ihren Mitschülern ihre menschenverachtenden Glaubensvorstellungen aufzwingen wollen, ist leider kein Einzelfall. Umso mehr schockiert es uns, dass sich ein solcher Vorfall nun auch an einer Neusser Schule ereignet hat.
Diese Ereignisse sind Zeugnis der völlig fehlgeleiteten Migrations- und Integrationspolitik der letzten Jahre.

Die Gleichstellung von Mann und Frau, die Freie Entfaltung der Persönlichkeit, die Religions- und Meinungsfreiheit sind fundamentale Grundsätze unserer Verfassung und das wird auch so bleiben!
Die Regeln der Scharia sind damit unvereinbar.
Gerade dies zu vermitteln muss zentrale Aufgabe von Schulunterricht sein.

Schulen müssen ein Schutzraum für alle Schülerinnen und Schüler sein, den sie ohne Angst besuchen und indem sie sich wohlfühlen können, egal woran sie glauben, wie sie leben und wen sie lieben.
Es ist Aufgabe der Politik engagierte Lehrer mit aller Kraft zu unterstützen diesen Schutzraum zu erhalten.
Hier nehmen wir explizit die Stadt Neuss in die Pflicht.

Unser Dank gilt den aufmerksamen Lehrkräften und der Schulleitung der Gesamtschule Nordstadt für ihre klare Reaktion.
Ihre Arbeit ist zentral für den Erhalt unseres Gemeinwesens in Sicherheit und Freiheit.